Wasserspeier Fantasiewesen Widder, magnetisch, Steingrau

Produktinformationen "Wasserspeier Fantasiewesen Widder, magnetisch, Steingrau"

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften (IAW) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wurden fünf ausgewählte Wasserspeier des Freiburger Münsters per Photogrammetrie hochpräzise digitalisiert. Auf dieser Basis entstanden detailgetreue 3D-Druck-Modelle, die die gotischen Originale erstmals auch haptisch erfahrbar machen. Durch das Drehen, Wenden und Berühren erschließt sich ihre Gestaltung wesentlich näher, als es allein aus der Distanz auf dem Münsterplatz möglich wäre. 

Im Sockel befindet sich ein kräftiger Magnet, die Replik des Speiers kann auf dem Schreibtisch frei stehen oder waagerecht am Kühlschrank wachen und Notizen oder Einkaufslisten halten. 

Dieses Modell zeigt das „Gehörntes Mischwesen“, dessen Original 1350 geschaffen wurde, 1915 von einer Kopie ersetzt. Die Jahreszahl auf dem Schriftband wurde auf den Magnet in 2026 geändert.

Aus dem Buch "Faszinierende Welt der Wasserspeier" (Mittmann, Tabori): bei dieser furchteinflößenden Kreatur, die drohend ihre Lefzen hochgezogen hat und die spitzen Zähne zur Abschreckung gefährlich bleckt, vermischen sich verschiedene Tiere: Von einem Bock stammen die gebogenen Hörner, der Körperbau erinnert an ein Rind, die Krallen und der Kopf weisen auf ein Raubtier hin. Besonders markant stechen die knubbelige Nase, die kugelförmigen Augen und die spitzen Ohren hervor. Fellsträhnen bedecken zum Teil den Rücken. Um die gestreckten Vorderläufe herum ist ein Schriftband geschlungen, auf das die Jahreszahl 1530 eingraviert ist.